Trainerinnen Rally Obedience

Mary mit ihrem Hund Sandro

 

  

 

 

Mary Fedick
maryfedick@gmx.de

 

 

 

 

Rally Obedience (Regelwerk VDH)                        

Beim Rally Obedience (RO) handelt es sich um einen Trendsport der ursprünglich aus Amerika stammt.
Die geforderten Übungen setzen sich weitestgehend aus den Bereichen Obedience, traditioneller Unterordnung und Agility zusammen.

Beim RO ist es erlaubt, erwünscht während den Übungen mit dem Hund zu kommunizieren.
Hör- und Sichtzeichen in Kombination sind erlaubt.
Teilnehmen kann jeder Erwachsene und Jugendliche (8-18Jahre) mit einem verträglichen Hund im Alter ab 15 Monaten ohne jegliche Vorprüfung.

RO ist ein Parcours, eingeteilt in 5 Leistungsklassen, der in einem abgemessenen Parcourfeld (meistens 20x30Meter) und in einer vorgegebenen Zeit von 4 Minuten (Außer Senior- und Juniorklasse) durchlaufen werden muss. Hierbei werden die einzelnen Übungen nicht wie im Obedience angesagt, sondern durch Schilder gekennzeichnet. Jeder Teilnehmer muss somit eigenständig den Parcours durchlaufen.

Die Übungen bestehen aus Wendungen in 90, 180, 270 sowie 360° die in beide Richtungen gefordert werden. Sitzen, liegen, stehen auf Anweisung, mit Verlassen oder Umrunden des Hundes.
Fußarbeit mit und ohne Ablenkung, um Pylonen oder Futterschüsseln. (Slalom, Spirale, Figur 8) 
Abruf- und Distanzübungen.
Die Schwere, sowie die Anzahl der Übungen ist der jeweiligen Klasse angepasst.

 

 

 

Grundregeln

Der Hund wird normalerweise links geführt (bei Behinderung des Hundeführers auf Antrag auch rechts).
Erlaubt ist ein flaches Halsband mit Schnalle oder Schnappverschluss oder ein Standardgeschirr. Die Leine muss aus Leder, Nylon oder Baumwolle sein.

Der Hundeführer bewegt sich auf natürliche Art und Weise.

 

Die Leine (erlaubt in der Beginnerklasse, Klasse1 und Senior) darf in einer oder in beiden Händen gehalten und gewechselt werden. Spannungen auf der Leine oder das Fallenlassen der Leine führen zu Punktabzug.

 

Sicht-und/oder Hörzeichen zur Ermutigung sind gestattet (in die Hände klatschen oder auf die Beine klopfen. Die Hörzeichen sollen in einem freundlichen Ton gegeben werden.
Der Hund sollte aufmerksam bei Fuß laufen, Hundeführer darf mit dem Hund kommunizieren.

 

Die vom Hundeführer gegebenen Signale sollten zuverlässig und prompt vom Hund ausgeführt werden. Abweichungen und Verzögerungen führen zu Punktabzug.

 

In der Beginnerklasse und Klasse1 ist es erlaubt Futter in versteckter Tasche mitzuführen und den Hund nach Abschluss von mit 

markierten Übungen zu belohnen (Leckerlie, Lob, Streicheln). Während des Laufes und der Übung, bleibt das Futter in versteckter Tasche.
 

Berühren des Hundes beim Lauf oder während der Übung führt zum Nichtbestehen der Prüfung.
 

Verbale und körperliche Korrekturen sind nicht erlaubt und führen je nach Schwere der Korrektur zu Punktabzügen, Nichtbestehen oder zur Disqualifikation.

In der Seniorklasse(Hund ab 8 Jahre) darf der Hund zu jeder Zeit gefüttert oder gestreichelt werden.

 

 

 

 

 

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